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Einstieg

Unter Rechendreiecken, Zahlendreiecken oder ähnlichen Begriffen wird ein Aufgabenformat verstanden, das wie folgt aussieht: 

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Als Rechenvorschrift gilt: 
Im Rechendreieck werden zwei benachbarte Innenzahlen addiert (hier z.B. 3 + 8) und deren Summe entsprechend in dem Kästchen als jeweiligen Außenzahl (11) notiert. Hierbei ist es wichtig, dass sich innerhalb der Lerngruppe auf Bezeichnungen geeinigt wird. Ein Wortspeicher für die Rechendreiecke kann dabei aussehen wie oben – wobei die Begriffe natürlich variieren können. 

Während die Lösung noch recht einfach – durch Additionsaufgaben lösbar – ist, wenn die Innenzahlen vorgeben sind, stellt das Herausfinden der Innenzahlen, wenn alle drei Außenzahlen vorgegeben sind schon eine Herausforderung dar, wie das folgende Beispiel von Luis zeigt, da hier einige Versuche gebraucht wurden, bis die richtigen Innenzahlen gefunden wurden.

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Um aufzuzeigen, wie das gelingen und das Potential des Aufgabenformats der Rechendreiecke im Unterricht ausschöpfen werden kann, wird auf den nachfolgenden Seiten vor allem der Beantwortung dieser Fragen nachgegangen: 
  1. Welche mathematischen Strukturen stecken in den Rechendreiecken? 
  2. Welche Fragestellungen lassen sich aus den Strukturen für den Unterricht ableiten? 
  3. Welche konkreten Einsatzmöglichkeiten gibt es für den Unterricht? Und wie lassen sich hiermit inhalts- und prozessbezogene Kompetenzen zeitgleich fördern? 

 


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